Resist Together!
Widerstand gegen Faschismus ist gerade in Zeiten wie diesen ein brennenderes und aktuelleres Thema denn je. Das kollaborative und generationsübergreifende Forschungsprojekt „The Arts of Resistance“ versucht an der Schnittstelle zwischen internationaler Jugendarbeit und aktueller Forschung kunstbasierte Wege zur Bekämpfung solcher Tendenzen aufzuzeigen.
Ausgehend von Umberto Ecos Text „Ur-Faschismus“ wurden Fragen zu Europa als Friedensprojekt, zur europäischen Identität und zum Widerstand gegen den Faschismus untersucht. Junge Menschen entwickeln auf dieser Basis mit Unterstützung international renommierter Künstler:innen Kunstwerke als Ausdruck des Widerstands gegen Faschismus. Ziel ist es, dass alle Teilnehmenden durch diesen Prozess befähigt werden, der Zukunft fantasievoll zu begegnen und zu erkennen, dass durch Neugier, kritische Analyse und einem forschenden Geist eine paneuropäische Zukunft fernab von Faschismen möglich ist.



Widerstand erfordert nicht nur kritisches Denken, sondern auch neue ästhetische Ansätze. Das Buch, das dieses mehrjährige Forschungsprojekt dokumentiert, versteht sich daher selbst als gestalterischer Akt des Widerstands. In der Konzeption und Gestaltung wurden bestehende Codes rund um das Thema „Widerstand“ bewusst neu interpretiert und weiterentwickelt. Die visuelle Sprache basiert auf drei zentralen Säulen: Bewegung, Symbolik und Farbe.
1. Bewegung
Von Beginn an war klar – jedes Element musste buchstäblich in Bewegung sein: vom fluiden Layoutraster bis hin zum begleitenden Video zur Buchpräsentation. Auch das zentrale Gestaltungselement bewegt: hierbei haben wir den Balken, dessen ursprüngliche Bedeutung die Zensur war, bewusst umgedeutet und als positives Hervorhebungsmittel eingesetzt. Zudem wird das Plakat als eigenständiges Medium des Widerstands verstanden und als bewegliches Element inszeniert in das das Buch eingehüllt wird.
Von Beginn an war klar – jedes Element musste buchstäblich in Bewegung sein: vom fluiden Layoutraster bis hin zum begleitenden Video zur Buchpräsentation. Auch das zentrale Gestaltungselement bewegt: hierbei haben wir den Balken, dessen ursprüngliche Bedeutung die Zensur war, bewusst umgedeutet und als positives Hervorhebungsmittel eingesetzt. Zudem wird das Plakat als eigenständiges Medium des Widerstands verstanden und als bewegliches Element inszeniert in das das Buch eingehüllt wird.
2. Symbolik
Wir greifen gelernte Symboliken auf – wie beispielsweise die geballte Faust oder eine wehende Flagge – und erweitern die "Sprache des Widerstands" um weitere ungewöhnlichere, ungesehenere und atypische Elemente. Durch eine zeitgenössische Darstellungsform fügen wir der gelernten Bildsprache zusätzliche Ebenen hinzu.
Wir greifen gelernte Symboliken auf – wie beispielsweise die geballte Faust oder eine wehende Flagge – und erweitern die "Sprache des Widerstands" um weitere ungewöhnlichere, ungesehenere und atypische Elemente. Durch eine zeitgenössische Darstellungsform fügen wir der gelernten Bildsprache zusätzliche Ebenen hinzu.
3. Farbe
Rot, der Farbe des Widerstands, stellen wir ein leuchtendes Grün bei. Nicht nur eine ungewöhnliche Kombination in diesem Kontext, es unterstreicht zusätzlich auch das positive Bild des Widerstands und der hoffnungsvollen Zukunft, das in dieser Publikation gezeichnet wird.
Rot, der Farbe des Widerstands, stellen wir ein leuchtendes Grün bei. Nicht nur eine ungewöhnliche Kombination in diesem Kontext, es unterstreicht zusätzlich auch das positive Bild des Widerstands und der hoffnungsvollen Zukunft, das in dieser Publikation gezeichnet wird.



IMPACT
Best-Practice
Es wurde von der Europäischen Kommission als Best-Practice-Beispiel und als Creative Europe Best-Practice-Projekt aus Österreich anerkannt, was seine Wirkung und seinen vorbildlichen Ansatz für kunstbasierte politische Bildung unterstreicht.
Es wurde von der Europäischen Kommission als Best-Practice-Beispiel und als Creative Europe Best-Practice-Projekt aus Österreich anerkannt, was seine Wirkung und seinen vorbildlichen Ansatz für kunstbasierte politische Bildung unterstreicht.
4.500
Das Projekt hat durch Workshops, Ausstellungen und öffentliche Interventionen mehr als 4.500 Menschen erreicht.
Das Projekt hat durch Workshops, Ausstellungen und öffentliche Interventionen mehr als 4.500 Menschen erreicht.
Mehr Information
- Kunde
Ruth Anderwald + Leonhard Grond, Association HASENHERZ
- Projektpartner
Universität für angewandte Kunst Wien, Museum für zeitgenössische Kunst Zagreb, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
- Leistungen
Artwork, Editorial Design, Illustration, Motion Design
- Verlag
- Fotografie (Event)
- Fotografie (Portfolio)
- Druckerei






